Ich habe meine Seite zu den Schärfentieferechenscheiben aktualisiert

Illustration: eine Schärfentieferechenscheibe

Schärfentieferechenscheibe

Gerade jetzt, vor der Urlaubszeit, ist der richtige Zeitpunkt, um sich etwas intensiver mit dem Thema Schärfentiefe zu beschäftigen.
Ich hatte es damals“, als ich fotografieren lernte, einfach. An vielen Objektiven gab es Skalen, mit denen man ganz einfach die Schärfentiefe ablesen konnte.
Das war wirklich sehr praktisch.
Heutzutage fehlen diese Skalen leider oft.

Deshalb habe ich schon vor vielen Jahren meine Rechenscheiben für die Schärfentiefe entwickelt, die ich auf der Seite der Fotoschule-Ruhr.de kostenlos zum Download und Ausdrucken zur Verfügung stelle.

Mittlerweile gibt es auf dieser Seite auch einen kurzen Film, in dem mich erkläre, wie man eine solche Schärfentiefeskala zum Ablesen der Schärfentiefe einsetzt.

In dem Film beschreibe ich auch, was die hyperfokale Distanz ist und wie man sie an Schärfentiefescheiben und den Skalen an den Objektiven abliest. Gerade für Landschaftsfotos (und die  nimmt man im Urlaub ja doch oft auf) ist das ein interessantes Thema.

Schärfentiefe ist ein wichtiger Teil meiner Kurse zu den Grundlagen der Fotografie. Wenn Du Dich dafür interessierst, findest Du hier eine Übersicht meiner Fotokurse.

Warum soll ich in RAW fotografieren?

RAW-Auswahl

RAW-Auswahl

Diese Frage wird mir (immer noch) recht oft gestellt, heute erst wieder, diesmal auf dem Umweg über meine Tochter. „Papa, hast Du dazu nicht was Kurzes im Internet?“:
Wenn ich recht überlege, habe ich dazu aber nur längere Texte im Internet, deshalb nutze ich das jetzt als Anlass für eine (etwas) gekürzte Fassung.

Es geht gar nicht ohne RAW …

Vermutlich ist die Frage ja schon falsch gestellt.
Man kann eigentlich gar nicht ohne RAW fotografieren, ja, es gibt gar keine Digitalfotografie ohne RAW-Daten!  Die typischen Aufnahmesensoren sind einfach (noch?) nicht in der Lage, Farben zu unterscheiden, pro Bildpunkt erkennen sie immer nur die Helligkeit einer der drei digitalen Grundfarben, Rot, Grün und Blau, die „echte“ Helligkeit und Farbe muss dann daraus erst noch „erraten“ werden.
Das Ergebnis der Belichtung ist deshalb immer erst mal nur ein Mosaik von mehr oder weniger hellen Bildpunkten, die die Helligkeit des Lichtes einer der drei Grundfarben an diesem Punkt repräsentieren. Dieses Mosaik muss dann in der Folge noch zum „richtigen“ Bild interpretiert werden.
(Eigentlich ist das genauso wie früher, das Bild muss erst noch entwickelt werden.)
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/ 12. Jun 2017

Fotoausstellung: Finding the unexpected – Sam Shaw

Illustration Fotoausstellung Sam Shaw in Oberhausen

Blick in die Fotoausstellung Sam Shaw in Oberhausen

In der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen gibt es zur Zeit Fotografien aus sechs Jahrzehnten zu sehen.
Es sind Aufnahmen von Sam Shaw, einem wichtigen amerikanischen Fotografen des 20. Jahrhunderts. (Der mir bisher dem Namen nach unverständlicherweise völlig unbekannt war – eine echte Wissenslücke.)
Über drei Etagen werden über 200 Schwarz-Weiß-Bilder aus unterschiedlichen Schaffensperioden und Themenbereichen gezeigt.
Den meisten, die (so wie ich) mit dem Namen des Fotografen nichts anfangen können, dürfte trotzdem zumindest eines seiner Bilder bestens bekannt sein: Marilyn Monroe im vom Luftzug der New Yorker U-Bahn hochgewirbelten Plisseerock.
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/ 08. Jun 2017

Neue Termine für Fotokurse im September, Oktober und November 2017

Fuji X100

Für den eintägigen Intensivkurs sind alle Termine zur Zeit ausgebucht, es wird also dringend Zeit für neue Fotokurstermine für den Spätsommer und Herbst.

Der Klassiker, der zweitägige Grundlagenkurs, findet seit etlichen Jahren an vielen Wochenenden (und manchmal auch unter der Woche) statt und richtet sich in erster Linie an (Wieder-) Einstiger im Bereich Digitalfotografie. Dieser Kurs verbindet Fototechnik, Bildgestaltung und ein wenig Bildbearbeitung mit einem Praxisteil auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein.

Der zweite Kurstyp ist der eintägige Intensivkurs (zur Zeit ausgebucht), der sich ebenfalls in erster Linie an Fotoanfänger richtet. Hier ist der Inhalt im Großen und Ganzen gleich, aber der Praxisteil ist deutlich kürzer und findet in direkter Nähe des Schulungsraums am Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt.

Zweitägig, Zeche Zollverein
08.07.17/09.07.17 (Sa./So. / nur noch 1 Platz)
15.07.17/16.07.17 (Sa./So. / nur noch 1 Platz)
22.07.17/23.07.17 (Sa./So.) (bereits ausgebucht)
27.07.17/28.07.17 (Do./Fr. / nur noch 1 Platz)
05.08.17/06.08.17 (Sa./So.) (bereits ausgebucht)
19.08.17/20.08.17 (Sa./So.) (/ nur noch 1 Platz)
22.08.17/23.08.17 (Di./Mi. / Sommerferien, Neu!)
16.09.17/17.09.17 (bereits ausgebucht)
23.09.17/24.09.17 (bereits ausgebucht)
14.10.17/15.10.17 (Sa./So. / vier Plätze frei)
04.11.17/05.11.17 (Sa./So. / Neu!)
Hier der Link zu Information und Anmeldung

Eintägig
02.07.17 (So. / nur noch 1 Platz)
13.08.17 (So. / noch 2 Plätze)
30.09.17 (So. / Neu!)
Hier der Link zu Information und Anmeldung 

Das sind dann jetzt wohl alle verfügbaren Termine bis Mitte November, evtl. findet in den Herbstferien noch ein Kurs unter der Woche statt.

/ 21. Jun 2017

Olympus: Fotos mit WLAN in den Rechner laden

Olympus WLAN starten

Olympus WLAN starten

Neulich wollte ich mit dem Mac Book Air Bilder aus meiner Oympus (OM-D E-M10II*) laden. Blöderweise hatte ich weder USB-Kabel noch Kartenleser dabei. Und das kleine Air hat auch keinen Kartenslot für SD-Karten. Blöd.
Aber, hurra, diese Kamera kann ja WLAN. Doch leider kann ich darauf eigentlich nur per Smartphone und Olympus App zugreifen. Und mit der App bekomme ich nur die JPEGs.
Außerdem muss ich dann wieder raus aus dem WLAN der Kamera, um die Bilder zwischen Smartphone und Rechner per AirDrop auszutauschen. Das ist ziemlich viel hin und her mit den Verbindungen (und funktioniert nur mit JPEGs).

Mit meiner Fuji X 100 gab es für solche Fälle einen Weg, mit dem Browser des Rechners die Speicherkarte in der per WLAN verbundenen Kamera auszulesen. Das muss doch auch mit Olympus funktionieren. Und das tut es dann auch.

Ich habe dazu der Einfachheit halber einen kleinen kurzen Youtube-Film gemacht (und es zusätzlich im Text unten erklärt).
(There is a brief english summary at the end of the text)
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/ 16. Mai 2017

Hilfe, meine Fotos werden zu hell/zu dunkel!

Illustration zum Schalter der Belichtungskorrektur an einer Canon DSLR

Schalter zur Belichtungskorrektur an einer Canon DSLR

oder: Die wichtigste Einstellung, die Du an deinem Fotoapparat kennen solltest!
Gerade Anfänger wissen oft nicht, was sie am Fotoapparat überhaupt selber einstellen sollen und wovon sie (zumindest zu Anfang) besser die Finger lassen sollten.
Die modernen Kameras bieten ja sehr viele Eingriffsmöglichkeiten, da juckt es dann natürlich manchmal schon in den Fingern, etwas auszuprobieren.
Aber wenn man das planlos macht, muss man schon verdammt viel Glück haben, wenn dabei etwas sinnvolles passieren soll.
Auf der anderen Seite wäre es falsch, alles zu schlucken, was die Kamera so macht. Manchmal sind trotz (wegen?) aller Automatiken hilfreiche Eingriffe durch den Fotografen nötig.
Deshalb gebe ich Dir hier im Blog nach und nach einige kurze Tipps und erkläre Dir, was für Dich zu Anfang wirklich wichtig sein könnte.
Eines der größten Problem ist die Belichtung, die die Helligkeit der Bilder beeinflusst. Die Kameras werden in dieser Hinsicht zwar immer aufwändiger mit immer mehr Automatiken. Aber trotzdem gibt es machmal Bilder, deren Helligkeit anders ist als gewünscht, die zu hell oder zu dunkel sind.
Was kann man dann machen?

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/ 13. Apr 2017

Wie hängen Bildkreis, Sensorgröße und Verwackeln zusammen?

(19.02.2017 frisch überarbeitet) Ich habe wieder eine Antwort auf eine Leserfrage in meinem kostenlosen Fotolehrgang im Internet veröffentlicht. Es geht dabei um die unterschiedlichen Objektivtypen, unterschiedlichen Sensorgrößen und ihre Auswirkung auf das Problem des Verwackelns.
Hier eine kurze Zusammenfassung, den Link zur langen Version gibt es am Ende des Textes.

  • Objektive für unterschiedliche Film- oder Sensorformate müssen für den jeweiligen Zweck einen ausreichend großen Bereich, den sogenannten Bildkreis ausleuchten.
  • Je kleiner der jeweilige Sensor, desto kleiner darf der Bildkreis sein.
  • Ist der Bildkreis groß, kann das Objektiv natürlich auch an einer Kamera mit kleineren Sensor verwendet werden (wenn es mechanisch passt).
  • Umgekehrt führt das Objektiv mit kleinerem Bildkreis am großen Sensor dagegen zu Abschattungen an den Bildrändern, das Objketiv vignettiert.
Illustration zum Thema Bildkreis

Das kreisrunde Objektiv erzeugt einen kreisrunden Bildkreis.

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/ 13. Apr 2017

Wo ist die Schärfentiefe hin?

Schärfentiefeskala

Schärfentiefeskala

Ein Thema mit Technikalarm! (Aber am Ende geht es dann doch um Gestaltungsmöglichkeiten.)
Am liebsten fotografiere ich ja im Bereich leichter Weitwinkel – also 35mm an Vollformat, das entspricht 23mm an APS-C oder 17mm an meiner Olympus E-M1(*).
In diesem Brennweitenbereich mit etwa 50°-60° Bildwinkel fotografiere ich in Bezug auf die Schärfentiefe meist eher nach Gefühl. Mein 17mm Olympus hätte zwar im Prinzip eine Schärfentiefenskala, aber ich benutze überwiegend den „manuellen Autofokus“ (Backbuttonfokus), und im Autofokusmodus ist diese Schärfentiefeskala nicht sichtbar. Auch deshalb beachte ich sie normalerweise gar nicht.

Aber vor einigen Tagen habe ich mit dem Objektiv etwas herumgespielt und da fiel mir an dieser Anzeige etwas ungewöhnliches auf.
Die an der Skala angezeigten Bereiche der Schärfentiefe sind viel kleiner als ich das Weiterlesen

/ 01. Jun 2017

Trau? Schau wem! oder: „Unter den Blinden ist der einäugige König“

Als Fotoanfänger hat man es heutzutage eigentlich leicht, das ganze Internet ist voll von Angeboten, um Fotografieren zu lernen. Es gibt viele Fotokurse und Workshops, die man online oder offline mit und ohne Gebühr besuchen kann.
(Dazu gehört natürlich auch mein kostenloser Fotolehrgang im Internet, der seit über 20 Jahren immer weiter aktualisiert und überarbeitet wird.)
Und dann gibt es auch noch Videos und Podcasts und  natürlich auch noch diverse Foren und „Social Media“, also zur Zeit wohl in erster Linie Facebook.

Gerade Foren und vor allem spezielle Facebookgruppen werden von Fotoeinsteigern gerne genutzt, wenn die ersten Probleme beim Fotografieren auftauchen.
Das Ist ja auch nachvollziehbar. Bevor man sich stundenlang Videos anschaut (die manchmal leider weder didaktisch noch inhaltlich auf der Höhe der Erkenntnis sind) oder gar noch längere Texte liest, die irgendjemand, der sich für kompetent hält, ins Netz gestellt hat, oder gar einen kostenpflichtigen Kurs bucht, … bevor man sowas macht, stellt man seine konkrete Frage doch ganz einfach in einer der Gruppen, oder? Und es antwortet ja auch fast immer sofort jemand. Weiterlesen

/ 21. Jun 2017

Relonch – Die Kamera als moderne Öllampe

Ilustration zur Kamera Relonch

Die Relonch, keine Knöpfe, keine Rädchen und ein ungewöhnliches Finish. Ob ich sie schön finde? Ich bin mir nicht sicher. ;-)

Neulich bin ich online über die „Relonch“ gestolpert. Das ist eine Kamera, die nicht nur irgendwie anders aussieht, sondern hinter der ein ganz anderes Geschäftsmodell als üblich steckt.
Die Relonch wird (zumindest zur Zeit) nicht klassisch gekauft, sondern quasi eingetauscht und dann in ganz kleinen Raten von je einem Dollar finanziert.
Dieser Dollar wird immer dann fällig, wenn man ein „gelungenes“ Bild macht, das man behalten möchte.
Und das ist nun wirklich neu, denn normalerweise kauft man ja zuerst eine Kamera. (Und kann da wirklich viel Geld ausgeben.) Und dann macht man irgendwie und oft mehr schlecht als recht auch Fotos.
Aber eigentlich sind die Bedürfnisse vieler Kamerakäufer ganz anders, sie wollen oft eigentlich gar kein „Kamerabesitzer“ werden, sondern einfach nur „gute“  oder sogar „bessere“ Fotos erhalten.
Und an diesem Punkt setzt das Geschäftsmodell von relonch an.
Denn leider reicht es in den meisten Fällen eben nicht, Kamerabesitzer zu werden. Wenn man gute Fotos erhalten möchte, kommt noch mehr dazu. Weiterlesen

/ 02. Jun 2017

FotoTV wird 10!

Wow, was die Zeit vergeht!
Ich weiß noch, wie Marc (der FotoTV-Gründer) und ich uns damals im Unperfekthaus in Essen getroffen haben. Wenn ich mich recht erinnere, gab es FotoTV zu dem Zeitpunkt noch gar nicht offiziell.
Die Idee des „Internetsenders“ speziell für Fotointeressierte fand ich gut, aber auch recht mutig. ;-)
Im März 2007 entstand dann aber auch schon mein erster Film mit dem FotoTV-Team, natürlich zum Thema Kugelpanorama, das fortan den Schwerpunkt meiner Beiträge bilden sollte.

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/ 05. Mai 2017

Entfernung einstellen – mal anders

Illustration Schärfentiefenskala Rollei 35TE

Die Schärfentiefenskala an einer Rollei 35TE

Hier nun die schon vor zwei Wochen angekündigte Fortsetzung meines Beitrags „Entfernung messen“.

Die Werbung zu den aktuellen Kameras überschlägt sich ja seit einigen Jahren regelrecht mit Angaben zur Anzahl der Autofokusmessfelder und den Hinweisen auf die Geschwindigkeit der Fokussierung. (Teilweise sogar mit nicht ganz sauberen Tricks, siehe auch meinen Beitrag zum „Schnellsten Autofokus von Gelsenkirchen„)
Das erweckt so ein bisschen den Eindruck, als wären Fotografen in der Vor-AF-Zeit entweder begnadete Fokuszauberer oder einfach nur vom Glück geküsst gewesen, anders kann man damals ja wohl nicht zu scharfen Fotos gekommen sein.

Wie soll man denn manuell so schnell und sicher scharf stellen?

Die Frage liegt nahe, schon vor 50 und mehr Jahren gab es großartige Fotos schneller Bewegungen, auch von Sportereignissen. Diese Bilder zeichneten sich durch eine hervorragende Schärfe aus, obwohl sie ganz ohne Autofokus entstanden!
Das liegt die Frage nahe:
Wie haben die das damals bloß hingekriegt.
Und in vielen Familienalben schlummern Schnappschüsse aus den fünfziger, sechziger oder siebziger Jahren. Da gab es noch keinen Autofokus, aber trotzdem scharfe Schnappschüsse.
Wie haben die Eltern oder Großeltern das bloß gemacht? Weiterlesen

/ 02. Jun 2017

Fotolehrgang erneut aktualisiert (2017/06)

Abbildung einer Kamera als Illustration zur Schärfentiefe.

Fokus und Schärfentiefe können dazu genutzt werden, den Blick des Betrachters zu steuern.

Es gibt ein neues Update für meinen kostenlosen „Fotolehrgang im Internet“.
Die Bürowoche vor Ostern habe ich auch dazu genutzt, die letzte Seite im Kapitel zum Themenbereich Objektiv zu überarbeiten.

Das wurde allerdings etwas umfangreicher als ursprünglich geplant. Ich habe die Informationen rund ums Fokussieren sehr stark ausgebaut und sie zur besseren Lesbarkeit jetzt auf zwei Seiten aufgeteilt.

Es kamen neben der besseren Lesbarkeit (speziell am Smartphone) und einigen neuen Illustrationen auch einige bisher nicht erwähnte inhaltliche Ansätze hinzu. Ich gehe in den Texten nicht nur auf die klassischen und die aktuellen Hilfsmittel zum Fokussieren oder auf die Schärfentiefe und Sonderthemen wie das „Tilten“ ein, sondern nehme auch neuere Techniken wie z.B. das (automatische) Focusstacking in die Erklärungen mit auf.
Die beiden aktualisierten Seiten sind zu finden unter:

Fokussieren
und
Schärfentiefe und mehr

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/ 15. Apr 2017

Entfernung messen

Illustration Entfernungsmesser

In der Vor-AF Zeit durchaus üblich, ein an die Kamera ansteckbarer externer Mischbild-Entfernungsmesser (hier on Wata, der Watameter).

In der „guten alten Zeit“ vor der Entwicklung der Autofokustechnik mussten die Kameras bzw. Objektive von Hand „scharf gestellt“ werden.
Aber auf welche Entfernung? Das zu schätzen fällt den meisten Menschen schwer.
Deshalb gab es dazu natürlich auch Hilfsmittel, die bei größeren Entfernungen etwas einfacher in der Handhabung waren als ein Massband. (Im Bereich Kinofilm dagegen war das Massband lange das Maß aller Dinge.)

In Spiegelreflexkameras konnte man natürlich auch auf der Mattscheibe erkennen, ob das Motiv richtig fokussiert war. Aber auch im Zeitalter der dank Springblende hellen Sucherbilder nicht immer ganz einfach.
Deshalb gab es nach und nach weitere Einstellhilfen für die Aufnahmeentfernung, bei vielen SLRs waren  in der Mitte des Suchers Schnittbildentfernungsmesser und/oder Mikroprismenringe vorhanden.
Damit wurde das fokussieren viel einfacher.

Bei den Sucherkameras war das deutlich schwieriger, hier behalf man sich dann oft mit Symbolen für unterschiedliche Entfernungsbereiche. Blüte, Kopf, Haus, Berge standen dann für Nahaufnahme, Portraitentfernung, mittlere Distanz und Landschaft (unendlich). Das war für viele einfachen als das freie Schätzen der Entfernung.
Aber natürlich gab es auch Sucherkameras mit Entfernungsmesser. Je nach Alter und Preisklasse der Kamera waren das oft sogenannte Mischbildentfernungsmesser. Weiterlesen

/ 30. Mai 2017

Neue Termine für Fotokurs Juli, August, September und Oktober 2017

Die Belichtungskorrektur, ein Thema beim Fotokurs.

Der zuletzt noch angebotene Grundlagenfotokurs am Wochenende im Juli ist mittlerweile auch ausgebucht.
Deshalb habe ich für Juli noch einen Kurs unter der Woche (Donnerstag/Freitag) eingerichtet, es sind dann ja Sommerferien.

Für die Monate August, September und Oktober gibt es jetzt aktuell ganz neue Wochenendtermine für meinen zweitägigen Grundlagen-Fotokurs (Zeche Zollverein, der Klassiker).
Das sind dann jetzt  wohl alle verfügbaren Termine, zumindest bis Mitte Oktober.

Die neuen Daten:
27.07.17/28.07.17 (Do./Fr. / Sommerferien, nur noch 1 Platz)
19.08.17/20.08.17 (Sa./So.) (bereits ausgebucht)
16.09.17/17.09.17 (Sa./So., nur noch zwei Plätze)
23.09.17/24.09.17 (Sa./So.)
14.10.17/15.10.17 (Sa./So.)

Evtl. biete ich noch einen Termin unter der Woche für die Sommerferien 2017 an.

Information und Anmeldung unter:
www.fotoschule-ruhr.de/zollverein.php

/ 17. Mai 2017

Die Uhrzeit in der Kamera nicht vergessen!

Sommerzeit

Sommerzeit

Es ist mal wieder so weit, die Uhr wird auf Sommerzeit vorgestellt.
Ich passe dann auch die Uhrzeit in der Kamera an. Der Grund liegt darin, dass ich  ich in den EXIF-Daten meiner Fotos die Zeit gespeichert haben möchte, die für die Menschen auf meinen Fotos aktuell gültig war. Ich nenne das die „soziale Uhrzeit“.
Wenn für diese Menschen gerade „Sommerzeit“ ist, dann soll das auch in den Aufnahmedaten berücksichtigt werden.
Also stelle ich jetzt die Uhrzeit in der Kamera um eine Stunde vor und Ende Oktober wieder zurück.
Ist manchmal nervig, erleichtert mir aber die Zuordnung der Uhrzeit in meinen Bildern.

/ 28. Mrz 2017

Fotolehrgang erneut aktualisiert (2017/05)

click

Hier ist das Objektiv ist fest eingebaut.

Ich habe mal wieder ein wenig an meinem Fotolehrgang im Internet gearbeitet. Der ist zwar schon seit 20 Jahren online, aber das ist mit so einem Projekt wie mit einem Garten, man wird nie fertig.

Diesmal waren es es drei Seiten im Kapitel „Das Objektiv“.
Es geht um Zoomobjektive und um Objektive für spezielle Aufgaben und, am wichtigsten, um die Frage, welches Objektiv bzw. welche Brennweite bzw. welchen Bildwinkel man wofür braucht.
Gerade diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, weil einer der wichtigsten Punkte im Unterschied der Brennweiten oft unter den Tisch fällt oder sogar komplett falsch dargestellt wird. Weiterlesen

/ 26. Mrz 2017

Neuer Fotokurstermin für Juli 2017

Einstellräder einer Systemkamera

Einstellräder einer Systemkamera

Nach fünf Wochen waren auch die im Januar angekündigten neuen Termine fast alle wieder vergeben. Nur noch mehr als ein halbes Jahr im voraus konnte mein zweitägiger Fotokurs (Zeche Zollverein, der Klassiker) gebucht werden.
Deshalb habe ich nachgelegt und noch ein Wochenende im Juli 2017 (15.07/16.07) freigeschaufelt. Aber da sind dank Mund-zu-Mund-Propaganda auch nur noch fünf Plätze frei.

Evtl. biete ich noch Termine unter der Woche für die Sommerferien 2017 an, Wochenenden sind da aber mittlerweile knapp.
Information und Anmeldung unter:
www.fotoschule-ruhr.de/zollverein.php

/ 17. Mrz 2017